Hall360Tirol

Hall360Tirol – eine virtuelle Zeitreise
www.hall360.tirol

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Im Rahmen des Projekts „Stationenerweiterung“ konnten 2020/2021 fünf neue Stationen fertiggestellt: die Johanneskirche, die Friedhofskapelle, die Nepomukkapelle, der Ausbau der Station Tanzsaal/Rathaus und die  Station Glashütte Hall. Dankenswerterweise wurde dieses Vorhaben seitens der Stadt Hall, dem Land Tirol, dem Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, dem Tourismusverband Region Hall-Wattens,  der Wohnungseigentum – Tiroler gemeinnützige Wohnbaugesellschaft m.b.H. und der TIGEWOSI – Tiroler gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft m.b.H. finanziell unterstützt.

Drei  Stationen konnten 2019 im Jubiläumsjahr zum Tod Kaiser Maximilians I. (www.maximilian2019.tirol) mit finanzieller Unterstützung durch das Land Tirol und der Stadt Hall umgesetzt werden: Georgskapelle/Burg Hasegg, Tanzsaal/Rathaus und Stadtmauer.

Von archäologischen Grabungen in Hall blieben bisher als Dokumentation nur Medienberichte, Ausstellungen oder Publikationen. Mit dem neuen virtuellen Rundgang im Internet bietet die Stadtarchäologie Hall gemeinsam mit dem Haller Fotografen und Multimediadesigner Klaus Karnutsch faszinierende 3-D Einblicke in Halls Vergangenheit.

Aus dem Museum zurück zum Fundort
Erstmals ist es nun möglich, von der 360-Grad Ansicht des Museums virtuell zum einzelnen Objekt und weiter zum einstigen Grabungsplatz, seinem Fundort, zu gelangen. Die Station Museum Stadtarchäologie bietet zudem die Möglichkeit, ausgewählte Objekte von allen Seiten rundum in 3D hautnah zu betrachten (Objekt dreht sich). Bei den jeweiligen Stationen wurden Hinweistafeln (Glastafeln und Wegweiser) angebracht, mit denen man sich vor Ort, unmittelbar am Schauplatz, mittels QR-Code am Smartphone oder Tablet einloggen kann. Über die Homepage der Stadtarchäologie ist der Zugang auch „weltweit“ unter www.hall360.tirol möglich.

Der virtuelle Rundgang gewährt jetzt, obwohl die Grabungen längst beendet und zugeschüttet sind, Einblicke auf freigelegte Mauern und die Lage der Funde. In der Josefskapelle lassen sich das unterirdische Beinhaus mit tausenden Gebeinen, die barocke Adelsgruft und auch die Deckenfresken mit Details digital ansteuern. Diese wurden von der Pfarre mit Unterstützung des Landeskonservatorats für Tirol aufwendig restauriert.

Ausgehend von einer schwenkbaren 360-Grad Ansicht gelangt man derzeit zu 16 Stationen in Hall (weitere in Arbeit bzw. in Planung):

Stationen in der Burg Hasegg:
      – Museum Stadtarchäologie Hall (Stationsübersicht / Ausgangspunkt)
      – Burg Hasegg
      
Georgskapelle
      – Latrine 
(Burghof)

Stadtbefestigung:
      – Milsertor (beim Gasthaus Krippe)
      – Schergentor (Unterer Stadtplatz)
      – Bastion (Unterer Stadtplatz, Tourismusverband Region Hall-Wattens)
      – Stadtmauer 
(Stadtgraben, vis-à-vis Kurhaus)

Stationen im Rathaus:
      – Rathaus
      – Tanzsaal

Sakrale Stationen:
      – Stadtpfarrkirche St. Nikolaus
      – Josefskapelle
(Oberer Stadtplatz)
      – Johanneskirche (Salinenpark)
      – Friedhofskapelle 

      – Nepomukkapelle 
(Unterer Lend)

Wirtschaftsgebäude:
Glashütte Hall (Untere Lend)

Entwickelt wurde das Projekt gemeinsam mit dem Haller Fotografen und Multimediadesigner Klaus Karnutsch. Mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums, des Landes Tirol, der Stadt Hall, des Tourismusverbandes Region Hall-Wattens, der Pfarre Hall in Tirol – St. Nikolaus, der Wohnungseigentum-Tiroler gemeinnützige Wohnbaugesellschaft m.b.H. und der TIGEWOSI – Tiroler gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft m.b.H. sowie in Zusammenarbeit mit der Hall AG, der Burg Hasegg/Münze Hall, dem Stadtmarketing Hall, dem Stadtmuseum Hall und dem Bundesdenkmalamt – Abteilung Tirol konnten bereits 16 Stationen umgesetzt werden (weitere in Arbeit bzw. in Planung).

Projektgeschichte nachlesen:
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020/2021

Hinweisschilder an den Grabungsstellen zum Einloggen vor Ort, Foto: Stadtarchäologie Hall i.T.
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Montageteam: Landeskonservator Dipl.-Ing. Walter Hauser mit Nachwuchsarchäologen und Gehilfen Felix Lindtner bei der Anbringung der Hinweistafeln, Foto: Stadtarchäologie Hall i.T.