Enorme Mengen an Keramikbruch und Reste eines großen Ofens aus der Zeit um das 6. Jh. v. Chr. deuten auf eine gewerbliche Nutzung. Möglicherweise hat man in derartigen Öfen Salz durch Versiedung von Quellsole gewonnen. Dafür dürfte man hauptsächlich große Töpfe mit unter dem Rand umlaufenden Zierleisten verwendet haben. 2004 wurde mit dem Grabungsprojekt in St. Magdalena im Halltall, nördlich von Hall in Tirol, begonnen. Endgültige Aussagen werden erst nach Abschluss der Grabungen und Auswertung der Funde möglich sein.
