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Wissenschaft

   
       
 

Publikationen

Alexander Zanesco /
Romedio Schmitz-Esser (Hrsg.)

Forum Hall in Tirol.
Neues zur Geschichte der Stadt.

Band 1.
ISBN: 3-9501945-8-4
ISBN: 978-3-9501945-8-6

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Band 1 S.1 – 61 pdf Download
Band 1 S.104 – 124 pdf Download

Band 2.
ISBN: 978-3-9502285-4-0

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Band 2 S.1 – 11 pdf Download

erhältlich im Buchhandel und im Shop

Tätigkeitsberichte
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Tätigkeitsbericht 2007/1 pdf Download
Tätigkeitsbericht 2007/2 pdf Download
Tätigkeitsbericht 2008/1 pdf Download
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Museum

Ausstellungen  
         
 

2009

Großes Wappenbuch Blaue Kredenzschale
(für Gebäck und Pralinen)
mit dem Wappen des Hauses
Österreich, um 1590.

Leihgabe: Servitenkloster
Die Glashütte Hall in Tirol
(1534 – 1635)


Sie war ohne Zweifel eine Manufaktur von europäischem Ruf. Die Ausstellung im Museum Stadtarchäologie Hall in Tirol bot einen Einblick in die Vielfalt an farblosen, in kräftigem Rot, Blau oder Grün eingefärbten und verzierten Glasfunden aus der archäologischen Grabung auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Glashütte. Die Haller Glashütte gehörte zu den ersten drei Glasmanufakturen im Habsburgerreich, die imstande waren, farbloses Glas à la Murano/Venedig zu erzeugen.

Erstmals wurde die von der Stadt Hall ausgestellte Urkunde aus dem Jahr 1534, die den Augsburger Montanfachmann Wolfgang Vitl zum Bau und Betrieb der Glashütte berechtigte, öffentlich gezeigt. Sie enthielt neben einigen Privilegien auch Auflagen betreffend Holzbeschaffung (zum Beheizen des Glasofens), Feuerschutz und Betriebsgröße. Als Betreiber folgten auf W. Vitl die Familie Höchstetter und später Paul Kripp von Prunberg. Zur Zeit der Wirtschaftskrise um 1600 musste die Glashütte stillgelegt werden. Fünf Monate lang waren 30 Glasmacher, Meister und Gesellen, arbeitslos.

Die ausgestellten Prunkgläser zeugten vom hohen Qualitätsniveau der Haller Glasproduktion. Neben Trinkgläsern wurden in Hall auch medizinische Gläser, Flaschen und Fensterglas erzeugt. Zu den Kunden gehörte u.a. der Tiroler Landesfürst Erzherzog Ferdinand II. Trinkgläser und Pokale aus Hall befinden sich heute in international renommierten Museen.
 
         
 

2008

Großes Wappenbuch Großes Wappenbuch 16. Jh.-1831
500 Jahre Stubengesellschaft
Hall in Tirol – ein geselliger Verein für Intellektuelle


Gewissermaßen als ViP-Club wurde die Haller Stubengesellschaft 1508 von Ritter Florian Waldauf, dem Berater Kaiser Maximilians I. gegründet. Heute zeugen nur noch wenige Trinkbecher von den geselligen Zusammenkünften die dem Gedankenaustausch und dem Trinken nach streng geregeltem Ritus dienten.

In den als »Stube« bezeichneten Räumlichkeiten, wo man beim Wein beisammen saß, mag so manche politische Entscheidung im Vorfeld gefallen sein. Solche Stubengesellschaften, kennt man auch von anderen Städten im deutschen Sprachraum.

Das so genannte Große Wappenbuch stellt eine Art Mitgliederverzeichnis dar. Es enthält ca. 800 Wappen von Adeligen, Patriziern und Geistlichen. Unter den Exponaten der Ausstellung nahm es eine zentrale Stellung ein.

Die bisher noch wenig erforschte Stubengesellschaft stellt einen wesentlichen Mosaikstein in der Haller Kulturgeschichte dar.
 
         
 

2007




Der Taler um 1500
Der Taler um 1500
In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv,
der Münze Hall und der Tiroler Numismatischen Gesellschaft

Mit der Ausstellung »Der Taler um 1500 – Eine Haller Münze zwischen Arm und Reich« wurden am 5. Juli 2007 gleichzeitig die neuen Räumlichkeiten der Stadtarchäologie Hall i. T. eröffnet.
Die Ausstellung thematisierte das Geldwesen um 1500 mit seinen sozialhistorischen Hintergründen. Bei den Exponaten handelte es sich um archäologische Objekte, Münzen, Archivalien und Sakralgegenstände. Es wurde sowohl auf die Bedeutung des Geldes im Alltag als auch für das Jenseits eingegangen.

Katalog: Romedio Schmitz-Esser, Der Taler um 1500. Eine Haller Münze zwischen Arm und Reich (mit Beiträgen von A. Zanesco und G. McGlynn). Erhältlich im Shop der Münze Hall.
erhältlich im Shop

 
         
 

2007



Berührungspunkte
In Zusammenarbeit mit
Hans Grosch und Alexander Kocofan

Die dreitägige Ausstellung in den Räumen der Stadtarchäologie zeigte Schmuck aus archäologischen Grabungen sowie aus dem Haller Atelier Kocofan und Gemälde von H. Grosch.

 
         
 

2003



Hall in Tirol 1303 – 2003
Die Stadt als Schauraum

Eine Ausstellung in den Gassen der Stadt
Der Vergleich »heute – damals« bildete den Leitfaden für die Ausstellung anlässlich des 700-Jahr-Jubiläums der Stadterhebung.

Das archäologische Fundmaterial aus sieben Jahren Grabungstätigkeit erlaubte die Darstellung etlicher Bereiche des täglichen Lebens in der Vergangenheit.

Das innovative Ausstellungskonzept, das die Geschäfte und Gewerbebetriebe in der Altstadt von Hall mit einbezog, sah eine Präsentation der archäologischen Funde passend zur jeweiligen Sparte des Betriebes vor. Zwanzig Unternehmen unterstützten das Vorhaben und stellten ihre Schaufenster für »Die Stadt als Schauraum« zur Verfügung.

Dem Publikum wurde damit Gelegenheit gegeben, sich die Ausstellung im Rahmen eines Schaufensterbummels anzusehen.

 
         
   

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Stadtarchäologie Hall in Tirol | Burg Hasegg 6 | 6060 Hall in Tirol

   
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