AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

Mit Salz, Beil und Rind auf Shopping-Tour

Frühe Zahlungsmittel in Europa

 

Eine Ausstellungskooperation zwischen der Stadtarchäologie Hall in Tirol und dem Geldmuseum der Oesterreichischen Nationalbank.

 

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Eröffnung: Mo 20. Juni 2011, 19 Uhr

Museum Stadtarchäologie Hall in Tirol, Burg Hasegg-Münzerturm (Eingang Burghof)

 

Dauer: 21. Juni bis Frühjahr 2012

Öffnungszeiten: Di bis So 10.00 - 17.00 Uhr (So und Mo geschlossen)
Eingang über Münze Hall-Münzerturm - letzter Eintritt 16:00 Uhr

 

Di 21. Juni 2011, 20 Uhr – Vortrag zum Thema „Sex und Salz“

Kooperationsveranstaltung im Gemeinde Museum Absam mit einem Vortrag von Matthias Breit

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Die Wanderausstellung des Geldmuseums der Oesterreichischen Nationalbank widmet sich den frühen Zahlungsmitteln in Europa.

 

Salz, Beil und Rind sind nur drei Beispiele aus einer großen Zahl von teils skurril anmutenden Geldformen, die es auf dem Weg zu einem modernen Geldwesen in Europa gegeben hat.

 

Von der Steinzeit bis ins Mittelalter werden die Entwicklungsstufen vor dem Aufkommen von Münzen, später Banknoten, gezeigt. Sie erstrecken sich vom Tauschobjekt über Güter des täglichen Bedarfs als Wertmesser bis zu Gerätegeld und Barren.

 

Die von Mag. Armine Wehdorn (OeNB) kuratierte und von Museumsleiterin Dr. Sylvia Mader für Hall adaptierte Ausstellung bietet einen Überblick über die erstaunliche Vielfalt solcher in Europa von der Urgeschichte bis ins Mittelalter üblichen Zahlungsmittel.

Ankündigungen

Besichtigung der Grabung im Psychiatrischen Krankenhaus Hall

 

Am Montag, den 30. Mai um 18 Uhr bieten wir für unsere Vereinsmitglieder noch einmal die Gelegenheit an einer exklusiven Besichtigung der Grabung „Psychiatrisches Krankenhaus Hall“ mit dem Grabungsleiter Dr. Alexander Zanesco teilzunehmen.

Treffpunkt: Einfahrt Thurnfeldgasse

 

 

Sonderausstellung „De profundis“

 

Die derzeitige Sonderausstellung „De profundis“ kann noch bis 15. Juni 2011 im Museum Stadtarchäologie Hall besucht werden.

Die Ausstellung steht in engem Zusammenhang mit den archäologischen Grabungen im Friedhofsareal der Pfarrkirche St. Nikolaus (digitale Präsentation im Ausstellungsraum). Sie vermittelt Einblick in die Bestattungssitten des Mittealters und der Barockzeit anhand von drei Exponaten: Skelettfund (15. Jh.), Sargdeckel (18. Jh.) und Grabstein (18. Jh.). Der Gegenwartsbezug ist durch eine Diamantbestattung repräsentiert.

 

 

Neue Sonderausstellung „Mit Salz, Beil und Rind auf Shopping-Tour“

 

Ab 21. Juni 2011 freuen wir uns Ihnen die neue Sonderausstellung „Mit Salz, Beil und Rind auf Shopping-Tour. Frühe Zahlungsmittel in Europa“ im Museum Stadtarchäologie Hall präsentieren zu dürfen.

Die Wanderausstellung des Geldmuseums der Österreichischen Nationalbank zeigt die Geschichte der premonetären Zahlungsmittel in Österreich auf. Naturalgeld und verschiedene Vorstufen unseres Münzgeldes, von der Steinzeit bis heute, stehen im Zentrum.

 

Rahmenprogramm zur Ausstellung De profundis im Museum Stadtarchäologie Hall i.T.

 

DER TOD HAT VIELE GESICHTER

Die Stadtarchäologie lädt ihre Mitglieder, kulturinteressierte Einheimische und Gäste zu Vorträgen rund um das Thema Tod ein. Die Veranstaltung wird von der Stadt Hall i.T. unterstützt

 

 

 

Besichtigung der Grabung “Psychiatrisches Krankenhaus Hall” mit Dr. Alexander Zanesco

 

Dienstag, 17. Mai 2011, um 18:30 Uhr

Treffpunkt: Einfahrt Thurnfeldgasse

NUR für Mitglieder der Stadtarchäologie!

 

 

Vortragsabend

 

Dienstag, 17. Mai 2011, um 20 Uhr

Museum Stadtarchäologie Hall i.T., Burg Hasegg (Eingang Burghof)

 

Mag. Oliver Seifert, Historiker im Landeskrankenhaus Hall i.T. und Projektmitarbeiter Universität Innsbruck spricht über Das nationalsozialistische „Euthanasie“-Programm am Beispiel des Psychiatrischen Krankenhauses Hall

 

Dr. Harald Kreinz, freiberuflicher Archäologe und Kunsthistoriker, der sich in seiner Dissertation intensiv mit Todesdarstellungen auseinandergesetzt hat, referiert über den Tod in der Kunstwelt Tirols - Todesdarstellungen aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit

 

 

Vortragsabend und Begutachtung von Sterbebildchen

 

Montag, 23. Mai 2011, um 19 Uhr

Museum Stadtarchäologie Hall i.T., Burg Hasegg (Eingang Burghof)

Vortragabend und Begutachtung von Sterbebildchen (kostenlos!)

 

Mag. Hansjörg Bader, Bibliothekar des Volkskunstmuseums Innsbruck (i.R.), beschäftigt sich seit Jahren wissenschaftlich mit Sterbebildchen. Im Rahmen seines Vortrages wird er aus seiner Sammlung eine Auswahl dieser gedruckten Andenken an Verstorbene im Original zeigen. Sollten Sie selbst historische Sterbebildchen besitzen, über die Sie gern nähere Informationen hätten, zögern Sie nicht, diese mitzubringen! Mag. Hansjörg Bader steht Ihnen an diesem Abend zur Begutachtung Ihrer Sterbebildchen zur Verfügung.

 

ICOM-Österreich SYMPOSIUM

MUSEUMSDEPOTS UND DEPOTEINRICHTUNG

Erhalten und Bewahren von Sammlungsbeständen zählt zu den zentralen Aufgaben eines Museums. Die Errichtung und das Management von Depots stellen aber vielfach eine große Herausforderung für Museumsverantwortliche dar. Die Diskussion über Beispiele aus der Museumspraxis, begleitet von theoretischen Überlegungen im Rahmen des ICOM-Symposiums „Museumsdepots und Depoteinrichtung“ vermag Anregungen zur Lösung räumlicher, konservatorischer, struktureller und pekuniärer Depotprobleme bieten. Selbst unter ungünstigen Rahmenbedingungen kann man durch gezielte Maßnahmen einiges bewirken. Das praxisbezogene Symposium soll aktuelles Basiswissen für die Errichtung und Einrichtung eines Depots liefern. Der Schwerpunkt liegt auf Best-practice-Beispielen, Erfahrungsberichten, sowie Hinweisen zur Fehlervermeidung. 

Programm:   http://archaeologie-museum.uibk.ac.at

 

Zeit: Freitag 4. bis Samstag 5. März 2011

 

Ort: Archäologisches Museum Innsbruck - Sammlung von Abgüssen und Originalen der Universität   im ATRIUM - Zentrum für Alte Kulturen, Universität Innsbruck, Langer Weg 11, A-6020 Innsbruck

 

Anmeldung: Die Teilnahme an dem Symposium ist kostenlos, wir bitten allerdings aus organisatorischen Gründen um eine Anmeldung bis spätestens 28.2. per Email: icom@icom-oesterreich.at 

(Teilen sie auch bitte mit ob sie an der Besichtigung der verschiedenen Depots am Samstag teilnehmen möchten, damit hier im Bus ein Platz für sie reserviert werden kann)

 

Veranstalter: - International Council of Museums (ICOM) – Österreich, c/o Leopoldmuseum, Museumsplatz 1, 1070 Wien

- Archäologisches Museum Innsbruck - Sammlung von Abgüssen und Originalen der Universität Innsbruck,

ATRIUM - Zentrum für Alte Kulturen, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Langer Weg 11, 6020 Innsbruck

- Museum Stadtarchäologie Hall in Tirol, Burg Hasegg 6, 6060 Hall in Tirol

- Tiroler Landesmuseen, Museumstraße 15, 6020 Innsbruck

Museum auf Rädern

Museum Stadtarchäologie Hall in Tirol Projekt: Museum auf Rädern

20 mal in Tirol an verschiedenen Standorten

gefördert von: bmukk

 

 

ein einmaliges, vom bmukk gefördertes Kultur-Projekt ermöglicht nun den Tiroler Gemeinden, sich die Kultur der Vergangenheit gewissermaßen ins Haus zu holen. Das Museum Stadtarchäologie Hall in Tirol bietet einen zweistündigen Workshop für Einheimische und Touristen an. Die Teilnehmer bekommen auf anschauliche Weise anhand von Originalen (Grabungsfunde aus der Zeit von 1300 bis 1500) Einblick in die Ernährungsgewohnheiten des Mittelalters. Welches war das meistgekochte Gericht? Was wurde getrunken? Welches Geschirr benutzte man? In Kooperation mit einem örtlichen Gastronomiebetrieb wird den Teilnehmer/innen ein mittelalterliches Gericht serviert.

Gemeinden, Tourismusverbände, Gastronomiebetriebe u.a., die sich für die Veranstaltung interessieren, werden gebeten mit der Museumsleitung (Dr. Sylvia Mader) oder der Referentin für Besucherkommunikation (Mag. Alexandra Krassnitzer) Kontakt aufzunehmen.

 

Titel der Veranstaltung: Schon wieder Hirsebrei!

Dauer: 2 Stunden

Unkostenbeitrag: 6 € pro Person

Zielgruppe: Einheimische und Touristen, auch Kinder ab 9 Jahren

Referentinnen: Fachpersonal des Museums Stadtarchäologie Hall i.T.

Teilnehmer/innen: max. 25 TeilnehmerInnen

Beitrag der Veranstalter vor Ort (Gemeinde/TVB): 1 Raum, 6 Tische, Stühle für die Teilnehmer; Bewerbung, Entgegennehmen der Anmeldungen

Termine: nach Vereinbarung, bis Mitte Dezember 2010

Kontakt: museum@stadtarchaeologie-hall.at

Mag. Alexandra Krassnitzer mobil 0676-6804344

Dr. Sylvia Mader mobil 0650-444 6416

 

 


Ablauf des Workshops:

1. Theoretischer Teil: im Saal

  • Powerpoint-Präsentation: Bilder von Kochszenen, Festessen und anderen Mahlzeiten
  • Kochtöpfe, Backform, Trink- und Essgeschirr, Besteck (Originale aus dem Stadtarchäologie-Museum)
  • Informationsgespräch: Was und wie wurde gekocht, gegessen? Woher kamen die Nahrungsmittel? Tischsitten, Unterschiede zwischen Arm und Reich, usw.
  • Einblick in mittelalterliche Rezepte und die Schwierigkeiten der Umsetzung in der modernen Küche
  • Auf Wunsch können sich die Teilnehmer einen Abguss (in Seife) von einer Backform aus dem späten 15. Jahrhundert herstellen. Unkostenbeitrag für Material (wird vor Ort eingehoben).

2. Gemütlicher Teil: im Gasthaus (oder wie oben, mit Catering)

  • In Kooperation mit einer örtlichen Gastwirtschaft erfolgt die letzte Sequenz der Veranstaltung: kulinarische Kostproben oder ein Gericht aus der mittelalterlichen Küche werden angeboten. Die Teilnehmer/innen können bei Speis und Trank in gemütlicher Runde mit den Referentinnen diskutieren, Fragen stellen, Erfahrungen austauschen.

Die Getränke werden individuell bestellt, sind im Preis nicht inkludiert.

Dreibeintopf (Kochtopf) , Keramik, um 1300 (Foto: Stadtarchäologie Hall)

Dreibeintopf (Kochtopf) , Keramik, um 1300 (Foto: Stadtarchäologie Hall)

Ausstellung „De profundis“ („Aus der Tiefe“)

 

Museum Stadtarchäologie Hall in Tirol, Burg Hasegg

28. Mai 2010 bis 15. Jänner 2011

Dienstag - Sonntag von 10-17 Uhr (Eingang Münze Hall)

Die Ausstellung steht in engem Zusammenhang mit den archäologischen Grabungen im Friedhofsareal der Pfarrkirche St. Nikolaus (digitale Präsentation im Ausstellungsraum). Sie vermittelt Einblick in die Bestattungssitten des Mittealters und der Barockzeit anhand von drei Exponaten: Skelettfund (15. Jh.), Sargdeckel (18. Jh.) und Grabstein (18. Jh.). Der Gegenwartsbezug ist durch eine Diamantbestattung repräsentiert.

Darüber hinaus führt sie in die Gedankenwelt der Vergangenheit, zeigt exemplarisch, wie der Mensch mit dem Tod umging. Den Reliquien (u.a. Knochen von Heiligen) wurde eine heilbringende Wirkung zugeschrieben; demgemäß waren Begräbnisplätze in der Nähe von Reliquien begehrt. Der makabre Aspekt kommt im Totentanz zum Ausdruck. Die zeitgenössische Interpretation des Themas von dem Kärntner Maler Hans Kraker thematisiert den krassen Gegensatz von Todesangst und pulsierender Vitalität. Zu allen Zeiten spendete der Glaube Trost, seit dem Spätmittelalter wurden die Gläubigen durch ein entsprechendes Bildprogramm an die Vergänglichkeit des Irdischen gemahnt. Kruzifixe, Gebetsschnüre und Wallfahrtsmedaillen legte man den Toten mit ins Grab, um ihnen gewissermaßen einen Startvorteil im Jenseits zu geben.

Als Erinnerung bewahrte man Haare der Verstorben auf, arrangierte sie zu blumenartigen Geflechten und rahmte das dekorative Objekt als Kastenbild.

 

Kuratorin: Dr. Sylvia Mader

Ausstellungsgestaltung: Ing. Wolfgang Mader

Wissenschaftliche Untersuchung des/der Skelettfunde: Staatssammlung für Anthropologie und Paläoanantomie, München

 

Ausstellungsführungen

im Rahmen der regulären Museumsführungen jeden Mittwoch um 15.30 Uhr (kein Führungsbeitrag), auf Anfrage (2€/Person) und Kuratorenführungen (pauschal 35€, Dauer: 45 min)

Kontakt: Mag. Alexandra Krassnitzer, Tel. 0676/6804344

 

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Sargdeckel (Detail), 18. Jh. Leihgabe: Pfarre St. Nikolaus, Hall i.T

 

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 Reliquienmonstranz, Anfang 16. Jh., Leihgabe: Pfarre St. Nikolaus,  Hall i.T.

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 Der letzte Tanz, Aquarell, Hans Kraker, 2010, Leihgabe des Künstlers

 

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Haarbild, Anfang 20. Jh., Leihgabe: DDr. Andreas Faistenberger

 

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Stefanie Anders, Anthropologin aus München, im Ausstellungsraum

 Fotos: Stadtarchäologie Hall in Tirol

 

 

  

Museum Stadtarchäologie Hall

 

in der Burg Hasegg
Museumsführungen jeden Mittwoch um 15.30 Uhr

 

Öffnungszeiten des Museums
April - Oktober Di bis So 10.00 - 17.00 Uhr
Mo geschlossen
Nov - März Di bis Sa 10.00 - 17.00 Uhr
So und Mo geschlossen
Letzter Eintritt 16:00 Uhr

 

Winterpause
Von der 3. Jännerwoche bis zur 
2. Märzwoche nur für Gruppen nach Voranmeldung geöffnet!